Das Land Italien

Das Land Italien

Jul 28

Der Vatikan in ItalienItalien bezeichnet sich selbst als Republik, die der EU angehört. Das stiefelförmige Land wird vom Mittelmeer umschäumt, mit der Hauptstadt Rom. In der Antike prägte sich Italien vor allem durch das römische Reich und Rom galt als Hauptstadt. Insgesamt wird eine Fläche von 300.000 km2 gefasst, mit einer Einwohnerzahl von 60 Millionen Menschen. Pro Quadratkilometer kann man dem 201 Einwohner zu ordnen. Die Staatsform basiert auf eine parlamentarische Republik und die Währung wird in Euro gehandelt. Italien ist Mitglied der EU und profitiert dementsprechend von allen Vorzügen der Europäischen Union.

Das politische System

Seit den Jahren 1946, entwickelte sich in Italien eine parlamentarische Republik. Die Organe sind der Staatspräsident und das Parlament, welches sich separieren lässt. So besteht das Parlament zum einen aus der Abgeordnetenkammer und zum anderen aus dem Senat. Beide Kammern sind gleichberechtigt und es findet alle fünf Jahre eine Neuwahl statt. Lediglich Persönlichkeiten haben die Möglichkeit ihr Leben lang dem Senat dienen zu dürfen. Weiterhin gibt es supranationale Organe, die im engen Zusammenhang mit der EU stehen. So erfolgte 1949 der NATO Beitritt und Italien gehört den vereinigten Nationen sowie der Europäischen Union an, was diese Überstaatlichkeit erklärt. Das Militär besteht aus einer Berufsarmee, welche sich in das Heer, Marine und Luftwaffe unterteilen lässt. 180.000 Mitarbeiter dienen dem Militär, wobei rund 110.000 Menschen polizeiliche Dienste übernehmen, die sich in Italien als Carabinieri bezeichnen. Weiterhin sollte man anmerken, dass in den meisten Fällen ehemalige Staatspräsidenten zu Senatoren auf Lebenszeit werden. Politisch lässt sich Italien in 20 verschiedenen Regionen unterteilen und jeder einzelne besitzt eine eigene Regierung. So kann Sardinien unabhängig von Sizilien handeln, wobei es grundlegende Richtlinien gibt, die vom Parlament und vom Präsidenten festgelegt werden.

Klima und Geologie in Italien

Durch die gemäßigte Klimazone existieren in Italien ähnliche Temperaturen, wie in Deutschland, mit leichten Unterschieden, wodurch es gelegentlich bis zu 40° im Sommer und -10° im Winter geben kann. Durch die Alpen in Norditalien wird das Klima beeinflusst und die Winde sind entsprechend kalt und die Sommer sehr heiß. Im Süden dagegen herrscht durch mediterranes Klima nur geringfügig Niederschlag und es existieren viele Trockenperioden, weswegen selbst im Herbst oder Frühjahr sommerlich warme Temperaturen existieren. Gerade für den Tourismus sind diese klimatischen Verhältnisse durchaus geeignet, da man zu fast jeder Jahreszeit sommerlich warme Temperaturen hat. Lediglich die geologischen Umstände können zu Problemen wie Erdbeben führen. Das bisher stärkste wurde mit einem Wert von 7,2 gemessen, mit der Folge, dass 130.000 Menschen ihr Leben lassen mussten.

Die Landwirtschaft und Dienstleistungen in Italien

Sicherlich wird die Landwirtschaft nur geringfügig betrieben, wobei gerade für das Volk dieser Wirtschaftszweig eine große Rolle spielt. Die größten Weinproduzenten kommen aus Italien und aufgrund des Klimas ist es möglich Oliven anzupflanzen, weswegen Italien als zweitgrößter Produzent in diesem Bereich gilt. Italien wird wirtschaftlich vor allem von den Kleinunternehmern gestützt, da diese zu größeren Mengen die Wirtschaft aufbessern. Dennoch existieren Industriezweige für den Maschinen-, Flugzeug-, aber auch Schiffsbau, der weltweit Anklang findet. Das beste Beispiel wäre Ferrari. Italien gehört mit zu den wohlhabendsten Ländern dieser Welt.

Image: Skyf – Fotolia

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