Das wirtschaftliche System in Spanien
Das wirtschaftliche System in Spanien
Jul 29
Im Jahre 1975 fand in Spanien ein demokratischer Wandel statt und zusätzlich erfolgte die Integration in die EU im Jahre 1986. Aus diesem Grunde war eine Beteiligung an der europäischen Wirtschaft möglich, wobei zeitgleich eine neue Währungsunion eingeführt werden konnte, die dazu führte, dass ein wirtschaftlicher Aufschwung erfolgte. Grundlegend wurde die komplette Industrie umstrukturiert bzw. modernisiert, mit dem Ergebnis, dass Unternehmen entstanden, die mittlerweile weltweit im Export aber auch Importwesen erfolgreich agieren. SEAT, Zara oder Endesa sind typische Beispiele, die für diese Entwicklung stehen. Mittlerweile arbeiten rund 82.000 dienstleistende für diese Unternehmen und kurbeln die Wirtschaft stetig an. Sicherlich leidet Spanien an einer Verschuldung, die sich auf 9,24 % des gesamten Ertrages bezieht, wobei der Grenzwert für eine Einführung in die europäische Union bei 9,3 % liegt und dementsprechend Spanien beitreten konnte.
Immobilien in Spanien
Durch die klimatisch bedingte Lage, sind Immobilien in Spanien sehr gefragt. Dementsprechend ist ein Wachstum zu verzeichnen, welches mit dem Verkauf von Immobilien einhergeht. Allein die Finanzkrise, die im Jahr 2007 auch Spanien traf sorgte dafür, dass dieser Prozess eingeschränkt wurde. Die Folge waren Kreditausfälle, da die Banken um ihre finanziellen Möglichkeiten bangten, was dazu führte, dass die Immobilienpreise anstiegen und sich diese Prozedur auf die Wirtschaft allgemein auswirkte. Durch diesen Umstand muss Spanien mit einer sehr hohen Arbeitslosigkeit leben, die mittlerweile bei 44,6 % liegt, für Menschen, die unter 25 Jahre alt sind. An diesem Beispiel lässt sich erkennen, dass eine globale finanzielle Krise schnell dazu führen kann, dass ein einzelnes Land in Betroffenheit Gerät. Dennoch gilt Spanien als eines der Länder, die wirtschaftlich stabil liegen, was die zwölfte Platzierung im Weltwirtschaftsgefüge auf das Bruttosozialprodukt bezog bestätigt.
Die Landwirtschaft in Spanien
Spanien liegt klimatisch in einer Zone, in der effektiv Landwirtschaft betrieben werden kann. Die einzige Voraussetzung besteht darin, dass man die Felder entsprechend bewässern muss, der gerade die durchgängigen warmen Verhältnisse für Austrocknungen sorgen können. 50 % der gesamten Landfläche von Spanien werden für Landwirtschaft genutzt und 20 % wird über ein entsprechendes Bewässerungssystem verwaltet. Vor allem Oliven, Weintrauben, Gemüse, Zitrusfrüchte, Zuckerrüben oder Zitronen werden zu einer größeren Stückzahl in Spanien angebaut. Sicherlich hat die Landwirtschaft nur wenig Einfluss auf die gesamtwirtschaftliche Situation, wobei sie einen großen Anteil am wirtschaftlich nationalen System hat.
Die passende Infrastruktur für das Exportwesen
Spanien ist an vielen Bereichen vom Meer umgeben, weswegen in Barcelona, Algeciras oder Bilbao große Hafen existieren, die sich auf diesen Transport spezialisiert haben. Im 18. aber auch 19. Jahrhundert wurden hier mit der Binnenschifffahrt erste Ansätze aufgebaut, auf denen das heutige Schifffahrtwesen beruht. Insgesamt verfügen 40 verschiedene spanische Städte über Flughäfen, durch die nicht nur das Transportwesen sondern zeitgleich wirtschaftliche Güter verfrachtet werden können. Madrid und Barcelona sind beispielsweise in ganz Europa zwei der zehn größten Flughäfen die existieren. Ebenso sorgt ein Hochgeschwindigkeitsnetz für Züge für einen schnellen und effektiven Transport, wenn man durch Spanien reisen möchte. Spanien zählt heutzutage mit Sicherheit zu einem der EU-Länder, die viel gefragt sind, da die Beteiligung an politische aber auch wirtschaftliche Gegebenheiten sehr groß ist.
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