Die geschichtliche Entwicklung von Frankreich
Die geschichtliche Entwicklung von Frankreich
Jul 28
Man nimmt an, dass vor rund 480.000 Jahren Frankreich das erste Mal von Menschen entdeckt wurde. Durch die Eroberung von Cesar, ca. 58 v. Chr. wurden erste Provinzen eröffnet, welche die Region prägten. Diesbezüglich wurden die Fortschritte in der Politik aber auch Landwirtschaft übernommen, was die Lebensweise deutlich verbesserte. Prägend und ausschlaggebend für Frankreich ist das Mittelalter. Aufgrund des staatlichen Systemes, welches vor allem vom Hochadel regiert wurde und der Kreuzzüge, die in dieser Zeit stattfanden entwickelte sich Frankreich weiter. Prägend für diese Zeit war Ludwig der XIV, der in die Geschichte als Sonnenkönig einging, aber auch der Hugenottenkrieg, da die Hugenotten darunter litten, dass ihre Religionsfreiheit untergraben wurde. In der Neuzeit spielt der siebenjährige Krieg eine große Rolle, wobei verschiedene Umstände im Jahre 1789 zur französischen Revolution führten. Die Folge war die Ausrufung der Bürger- aber auch Menschenrechte, welche bis heute Frankreich prägen.
Kein Monarchiesystem mehr
Ebenso verabschiedete man sich von dem Monarchiesystem und gründete die erste Republik. Derzeit existiert in Frankreich die Fünfte Republik, wobei viele verschiedene gesetzlich internierte Richtlinien aus der ersten Republik herrühren. Napoleon spielt in Frankreich eine große Rolle, wobei die Völkerschlacht von Leipzig das beste Symbol für diese geschichtliche Einlage ist. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg gründete Frankreich die dritte Republik, wobei gerade im Zweiten Weltkrieg Frankreich zu einem großen Teil von Deutschland besetzt wurde. Gerade die Invasion an der Normandie war einer der wichtigsten Schlachten, die ausschlaggebend für den Sieg der Alliierten über Deutschland war. In der Nachkriegszeit entstand die vierte Republik und Frankreich trat wenig später der europäischen Union bei. Im Jahre 1958 gründete sich schließlich die fünfte Republik und gilt seit dieser Zeit als fest integriertes Stadtsystem im Land Frankreich!
Die Wirtschaft in Frankreich
Die einzelnen Staatsorgane übernehmen grundlegend die Aufgabe, die Wirtschaftspolitik in Frankreich zu steuern. Durch eine jahrelangen Deregulierung aber auch Privatisierung kann man in Frankreich von einer so genannten “gelenkten Volkswirtschaft” reden. Durch eine rechtliche Grundlage wird jedem Angestellten ein Mindeststundenlohn zugeschrieben, der sich auf fast neun Euro beläuft. Der Tourismus spielt in Frankreich eine große Rolle und Weinbaugebiete gehören zu den größten wirtschaftlichen Exportfunktionen neben Autos und Flugzeugen. In Frankreich spricht man von einer Dienstleistungsgesellschaft, da nahezu 72 % aller Franzosen in diesem Bereich arbeiten. Trotz der geschichtlichen Missgeschicke sind Deutschland und Frankreich enge Partner im Bereich der Wirtschaft und es findet ein stetiger Export- und Importausgleich statt. Verschiedene Unternehmen wie Total, Renault, Carrefour oder Suez ermöglichen eine stabile Wirtschaft, die weltweit integriert ist.
Die Architektur in Frankreich lohnt sich
Durch die Besetzung der Römer kann man noch heute viele interessante geschichtliche Architekturen wie das Amphitheater von Nimes betrachten. Ebenso gilt der Eiffelturm als eines der berühmtesten Bauwerke der ganzen Welt. Durch das Schloss Versailles oder den Louvre erschließt sich Frankreich zu einem der interessantesten Länder für Touristen aus aller Welt. Jedes Land hat eine eigene Note und übermittelt eine bestimmte Atmosphäre. Die Atmosphäre von Frankreich, welche sicherlich durch die Sprache geprägt ist hat viel mit der Geschichte, der Politik aber auch Wirtschaft zu tun, wodurch Frankreich als eines der interessantesten Länder gilt.
Image: LianeM – Fotolia