Berlin und der kalte Krieg

Berlin und der kalte Krieg

Aug 08

Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand grundlegend die Frage, wie man mit Deutschland weiter verkehren sollte. Zum einen besetzten die Alliierten das Land, die zwangsweise mit Russland arbeiten mussten und zum anderen bezogen russische Truppen Gebiete in Deutschland. Nach dem Zweiten Weltkrieg führte dieser Umstand dazu, dass sowohl russische als auch alliierte Truppen Deutschland besetzten. Berlin spielt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle, wobei eine geschichtlich fundierte Entwicklung dazu führte, dass Russland und Amerika mit einem Aufrüstungsverfahren gegeneinander arbeiteten. Dieses gegeneinander arbeiten bezeichnet im Endeffekt den kalten Krieg. Berlin spielte in diesem Zusammenhang eine große Rolle, da hier eine grundlegende Abgrenzung zwischen Ost- und Westdeutschland durchgeführt wurde, mit der Folge, dass im Jahre 1989 die Mauer aus Protest überrannt wurde. Symbolisch gesehen steht in diesem Zusammenhang Berlin für den kalten Krieg, was automatisch dazu führt, dass diesem Staat ein hoher kultureller aber auch politischer Wert beigemessen wird.

Die Sicherheitspolitik der Bundesrepublik Deutschland

An erster Stelle für die deutsche Politik steht zum einen die Außenpolitik aber auch die Anbindung an das westliche Wesen und einer gesamtheitlich europäischen Integration. Gerade in Bezug auf die EU hat Deutschland große Anteile, was mit Sicherheit auf eine Angst zurückzuführen ist, die aus dem zweiten Weltkrieg stammt. Gerade in der Zeit des kalten Krieges war der Handlungsrahmen bezüglich der Außenpolitik begrenzt. Die Wiedervereinigung war zentrales Thema, welches weltweit in Berlin Anklang fand, wobei ein Grundgesetz besagt, dass Deutschland zusätzlich nicht an Angriffskriegen beteiligt sein darf. Nachdem die Mauer gefallen ist, orientierte sich die gesamte Außenpolitik in eine andere Richtung, bei der vor allem internationale Verantwortung in Bezug auf Friedensmissionen oder Koalitionen im Zentrum standen. In diesem Zusammenhang arbeitet Deutschland mit Frankreich zusammen und bildet eine wichtige Rolle in der EU. Viele Bemühungen im wirtschaftlichen aber auch währungsorientierten Bereich sind Beispiel dafür, dass Deutschland eine friedliche und gemeinschaftliche Sicherheits- aber auch Außenpolitik anstrebt. Nachdem im Jahre 2003 der Irakkrieg gänzlich abgelehnt wurde, befand sich Deutschland in einer politischen Krisensituation, die jedoch auf diplomatischer Art und Weise gelöst werden konnte. Viele Verbündete kritisierten diese Vorgehensweise, mit der Folge, dass Deutschland in diesem Zeitraum Souveränität aber auch begrenzte Unabhängigkeit zeigte.

Die Unternehmen stabilisieren die Wirtschaft

Die Wirtschaft in Deutschland gilt als extrem stabil, wobei weltweit integrierte Unternehmen wie Volkswagen, Siemens, Deutsche Post, BMW, die Deutsche Bank oder Daimler weltweit agieren und dafür sorgen, dass nicht nur Arbeitsplätze sondern gleichzeitig auch eine Integration in den Welthandel geschaffen wird. viele technische Errungenschaften und Entwicklungen stammen aus Deutschland und ermöglichen es, dass der Bundesrepublik viel Wert Aufmerksamkeit geschenkt wird. Gerade wenn es darum geht, dass ein Land sich etablieren muss und nach schwerwiegendem Fehler wie dem Zweiten Weltkrieg Anerkennung zu verdienen hat, ist es wichtig, dass diese einzelnen Faktoren existieren. Deutschland gilt schließlich als eines der wichtigsten Länder im Import aber auch Exportbereich und hat großen Einfluss auf die globale Wirtschaft. Die geographische Lage, die verschiedenen Möglichkeiten aber auch das Bruttoinlandprodukt zeugen beispielhaft von dieser Entwicklung und sorgen dafür, dass sich Deutschland wirtschaftlich mittlerweile auf dem vierten Platz der Weltrangliste befindet.

Image: Huebi – Fotolia

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